Was ist "ISIGAMI" ?

"Isigami" ist eine spezielle Ausführung des Papierfaltens in Anlehnung an Origami. Der Erfinder ist Ismet Apaydin, ein ungewöhnlicher Museumsmitarbeiter der Hamburger Kunsthalle: Nur aus den Abrissen der Eintrittskarten für die Kunsthalle ( 25 mm x 64 mm ) faltet er Papier-Figuren ( zauberhafte Fabelwesen, Tiere, Autos, Flugzeuge, Schiffe, Insekten, Möbelstücke, Bauwerke - ganz ohne Schere und Kleber! ). Er beschränkte sich nur auf dieser Format. ISIGAMI nennt er seine Knick-Trick-Faltkunst, abgeleitet von seinem Spitznamen ISI und dem Namen des japanischen Papierfaltens ORIGAMI. Was der schnauzbärtige Türke dabei an Kreativität entfaltet, ist garantiert nicht von der Pappe: Seine Karten-Kunstwerke werden sogar im Museum ausgestellt. 2011 würdigt die Hamburger Kunsthalle ihren ebenso fingerfertigen wie einfallsreichen Mitarbeiter mit einer eigenen Ausstellung.

Der spirale Isigami-Turm

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Spiralen in der Kunst 

Spiralen sind nach wie vor als Ornamente zeit- und kulturübergreifend beliebt. STOLL schreibt sogar: "Es gibt in der kulturellen Entwicklung des Menschen von der Steinzeit bis heute keine Epoche, in der sich die Spirale nicht als Gestaltzeichen findet." Der Grund hierfür könnte sich in der Vielzahl der natürlichen Vorkommen von Spiralen abzeichnen. Unabhängig davon drängt sich bei jedem freien Gestalten die Spiralform nahezu auf.

Besonders zahlreich sind Spiralen in Kunst und Architektur des antiken Griechenland. Die Köpfe Ionischer Säulen laufen auf beiden Seiten spiralförmig zu. Bei Mosaiken finden sich Spiralen in Form periodischer Wellenmuster. Es finden sich jedoch auch Figuren, die deutlich an den Fruchtstand von Sonnenblumen erinnern und logarithmische Spiralen beinhalten.

In der Malerei sind es einige der ganz Großen, die sich mit der Spiral Gestalt auseinandergesetzt haben: In den Bildern Leonardo Da Vincis (1452-1519) ist die Spirale ein häufiges Motiv. Auch in seinen technischen und architektonischen Arbeiten spielen Spiralen und Schraubenlinien eine große Rolle.

Albrecht Dürer (1471-1528) hat sich bei der Spirale vor allem um explizite Konstruktionsvorschriften bemüht. Auch bei Vincent van Gogh (1853-1890) und Paul Klee (1879-1940) sind Spiralen häufige Motive. In enger und bewusster Verbindung zur Mathematik stehen die Graphiken von M.C.Escher (1898-1972). Unter ihnen findet sich neben zahlreichen Täuschungen auch das Spiralmotiv - zum Beispiel in Form von Kugel Loxodromen.

Die Spirale tritt jedoch nicht nur in der "großen Kunst", sondern auch im alltäglichen Leben auf. Wird eine Torte mit der Sahnespritze verziert, oder soll eine Signatur besonders prächtig ausfallen, so ist die Spirale sicherlich eines der beliebtesten Motive.

Textquelle: http://www.mathe.tu-freiberg.de/~hebisch/spiralen/kunst.html









Video - Dance on the circle








Isigami Teelicht-Ständer von Thorsten

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Hi Leute;
gestern Abend habe ich von meinem Kursteilnehmer Thorsten nochmals ein Mail bekommen, mit Fotos von einem wunderschönen Isigami Figur. Das hat mir wirklich viel Freude gemacht, so was zu sehen. Ich wollte dies unbedingt mit euch teilen, natürlich mit seiner Einverständnis.
Vielen Danke Thorsten !!!

Hier ist es :


Hallo Isi,
habe mich mal an einem Teelicht-Ständer versucht.
Ich hoffe er gefällt Dir.
Die Beschäftigung mit Isigami verschafft mir eine meditative Ruhe; das ist sehr schön zum Feierabend. Wünsche Dir ein schönes Wochenende.

Gruß

Thorsten






Isigami Körbe,Schalen und Blume

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Nachdem ich die Fotos von meinem Kursteilnehmerin Claudia bekommen habe, meine künstlerische Inspiration hat einen kräftigen Schub bekommen.  Danke Claudia !  Also, ich habe mich an meinem Arbeitstisch gesetzt und angefangen zu falten. Hier ist das Resultat. Gar nicht schlecht oder ???


                            























Nochmals tausend Dank Claudia ....!!!     ;-)

Ein E-Mail mit Isigamiblume

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Gestern habe ich von Claudie ein wunderschöne Mail bekommen.. Ich bin so begeistert und so froh, dass meine Kursteilnehmer/rinnen so schöne Sachen schaffen... Das wollte ich natürlich mit volle Begeisterung auch mit euch teilen. Hier ist es :

Hallo Ismet, 

Isigami macht einfach Spaß und mich glücklich....ich habe eine Isigami - Blume gestaltet, die wollte ich dir gerne mal zeigen.... 

Gestern war ich mit Thorsten in der Kunsthalle und wir haben uns an der Garderobe welche von deinen Isigami - Karten geben lassen... 

Ich wünsche dir noch einen schönen und sonnigen Sonntag, 

bis bald und liebe Grüße,

Claudia










Hallo Claudia, 

was für eine Überraschung..! Gratuliere... Wunderschön hast du das hingekriegt. Tolle Blume, sehr schön. Nicht mal ich auf die Idee gekommen Blumen zu falten. Doch schon, aber irgendwie habe ich nicht geschafft. 
Das schöne dabei ist, das zu sehen, was meine Kursteilnehmer/innen hervorragend das hinkriegen... Macht weiter so. Ich habe mich so sehr darüber gefreut und danke für die Fotos. Grüße bitte Torsten und viel Spass mit der Isigami. Bis bald. 

Herzliche Grüße 

Isi

Isigamifiguren von meinem Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern

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Hallo Leute!
Ich danke euch alle, die an meinem Isigamikurs am 23.02.2014 teilgenommen haben. Ihr seid voll dabei gewesen und wart sehr interessiert und danach auch sehr fleissig wie ich sehe. Danke euch allen für die schöne Fotos von ihrem Isigamis. Ein große Lob für euch alle, da ihre Werke sind wirklich toll geworden. Macht weiter so.! Ich finde alle Super und glaube, dass meine Leserinnen und Leser werden auch begeistert sein von eurem Isigamis. Die wunderschöne Isigami-Vase mit rote Tulpen von Claudia hat mich so sehr inspiriert und mich dazu bewegt, da habe ich auch angefangen Wasen, Schüssel und Körbe zu falten. Danke Claudia.!

Hier  möchte ich meine Leserinnen und Leser diese schöne Isigamis von euch vorstellen.



von Claudia







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von Thorsten




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von Enno






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und hier von Beeke

 






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Bald werde ich auch meine Vasen, Schüssel und Körbe hier vorstellen. Und faltet so weiter Leute und viel Spass dabei.

ismet

Isigami-Karussel

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Ein Karussell (frz. carrousel ‚Ringelstechen‘), früher auch Ringelreiten, im süddeutschen Raum Reitschule, in Österreich Ringelspiel und schweizerisch (umgangssprachlich) Rösslispiel genannt, ist ein um eine vertikale Achse drehbares Gestell, durch das Personen auf Sitzen verschiedener Art im Kreis gedreht werden. Es ist in vielen Varianten als Fahrgeschäft auf Jahrmärkten, sonstigen Volksfesten und in Vergnügungsparks anzutreffen.


Geschichte 

Die frühesten Berichte über Karussells stammen aus dem ehemaligen Byzantinischen Reich: Im damals türkischen Philippopolis (heute Plowdiw, Bulgarien) wurde das erste Karussell am 17. Mai 1620 präsentiert. Der englische Reisende Peter Munday beschreibt diese von ihm auch skizzierte achtsitzige, von Menschenkraft angetriebene Kuriosität so: "Es besteht aus einem großen Wagenrad, an dessen äußerer Seite kleine Sitze befestigt sind, worauf die Kinder ihren Platz einnehmen. Dann wird das Rad in Bewegung versetzt, und sie kreisen in horizontaler Richtung herum." Im Mittelalter wurde eine Art Karussell dazu benutzt, Ritter zu trainieren. Sie nahmen außen auf dem Karussell Platz und mussten versuchen, die um das Karussell angeordneten Ringe mit ihrer Lanze zu durchstechen. Da die meisten Menschen Rechtshänder sind und deshalb die Lanze in die rechte Hand nahmen, drehten sich diese Karussells entsprechend stets gegen den Uhrzeigersinn. Im 18. Jahrhundert war es an den barocken Höfen Europas üblich, dass Herren wie Damen auf Pferden leichte Geschicklichkeitsübungen vollführten, bei denen zum Beispiel mit einer Lanze versucht werden musste, kleine Ringe aufzustecken (daher auch der deutsche Begriff Ringelreiten). Später wurden die echten Pferde dann durch von Menschenkraft betriebene Vorläufer des Karussells ersetzt. Das erste motorisch angetriebene Karussell wurde am 1. Januar 1863 im englischen Bolton auf einem Töpfereimarkt in Betrieb genommen. Es war von Thomas Bradshaw gebaut worden und wurde von einer Dampfmaschine angetrieben, wahrscheinlich über eine Transmission aus Riemen. Diese Konstruktion verbreitete sich von England aus in ganz Europa und kam 1870 auch erstmals nach Amerika. Ab 1880 etwa erhielten die Karussellpferde, basierend auf einer Erfindung der Landmaschinenfabrik Savage, die charakteristische Auf- und Abbewegung, die den Eindruck des Reitens verstärkt. In besonders eindringlicher und dramatischer Art wurde dieses Auf und Ab in Zusammenhang mit der unaufhörlichen Drehbewegung von Alfred Hitchcock in der Schlussszene des Krimi-Klassikers Der Fremde im Zug dargestellt. In Deutschland drehte sich das erste Karussell im Jahre 1780. Das im November 1779 begonnene und im Oktober 1780 fertiggestellte Karussell befindet sich in einem Rundtempel auf einem künstlich angehobenen Hügel in Wilhelmsbad, einer ehemaligen Kuranlage in Hanau am Main. Dieses in seiner Art einmalige Bauwerk scheint damit auch das älteste noch existierende Karussell der Welt zu sein, es befindet sich seit Februar 2007 in Restaurierung. Weltbekannt ist das 1907 von Hugo Haase in Leipzig gebaute Stufenkarussell "El Dorado". Es wurde 1910 für 150.000 Dollar nach Coney Island verkauft, kam 1970 zur Weltausstellung nach Osaka und steht heute im Freizeitpark Toshima bei Tokio. Bis auf kurze Zeitabschnitte ist es somit über 100 Jahre in Betrieb.

Text und Bildquelle:    http://de.wikipedia.org/wiki/Karussell

Pyramide

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Pyramide (Bauwerk) 

Die Pyramide (gr. pyramís πυραμίς, Pl. pyramídes πυραμίδες) ist eine Bauform, meist mit quadratischer Grundfläche, die aus unterschiedlichen alten Kulturen bekannt ist, wie Ägypten, Lateinamerika, China und den Kanaren (siehe Pyramiden von Güímar). Pyramiden wurden vorwiegend für Gebäude mit religiösem (Totenkult) und/oder zeremoniellem Charakter verwandt.






Ursprünge

Stufenpyramiden oder pyramidenähnliche Bauwerke wurden schon im Altertum zu unterschiedlichen Zeiten auf verschiedenen Kontinenten erbaut. Forscher gehen heute davon aus, dass zwischen den verschiedenen, durch große geographische Distanz getrennten Kulturen keinerlei Verbindungen bestanden, sondern dass weit voneinander entfernt lebende Volksstämme diese Bauwerke völlig selbständig und unabhängig errichtet haben. Es gibt unterschiedliche Theorien über den Ursprung dieser Sitten.


Textquelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Pyramide_(Bauwerk)

Weitere Isigamitürme

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Turm 


Die 3 Isigamitürme zusammen
Ein Turm ist ein begehbares Bauwerk, dessen Höhe ein Mehrfaches seines Durchmessers bzw. seiner Stärke beträgt. Er kann für sich stehen (echter Turm z. B. Rundturm, oder Teil eines größeren Gebäudes sein (z. B. Kirchturm, Minarett). Türme können aus Holz, Metall, Stein, Stahl oder Beton errichtet sein.

Im Unterschied zu einem Mast, der oft als Fachwerkkonstruktion ausgeführt wird, wird insbesondere in der Funktechnik unter einem Turm eine begehbare, nicht mit Pardunen verankerte Kragarmkonstruktion verstanden. Turmkonstruktionen für funktechnische Zwecke, die gegen Erde isoliert sind, werden als selbststrahlender Sendemast bezeichnet. Allerdings wird die Trennung in der Praxis nicht immer eingehalten, da es Mischkonstruktionen, sogenannte Hybridtürme, gibt. Die DIN V 4131:2008-09 „Antennentragwerke aus Stahl“ definiert im Abschnitt 3.3 den Turm als freistehende, Kragarm tragende Konstruktion.
Fernsehturm ( 130 cm Hoch )
Türme sind lotrechte Konstruktionen. Oft verjüngen sie sich aus statischen Gründen zur Spitze hin. Daneben gibt es aber auch schiefe Turmkonstruktionen, die entweder durch ungleichmäßige Bodenabsenkung entstanden sind, oder auch absichtlich mit einem Neigungswinkel gegen die Vertikale gebaut wurden.

Älteste Türme 

Türme wurden seit der Vorgeschichte errichtet (siehe Broch, Nuraghe, Torre, Talayot, Tholos, Zikkurat). Der älteste Turm stammt etwa von 7.500 v. Chr. und ist der Turm in Jericho. G. Meier Mohamed und A. Boschetti-Maradi bezeichnen Türme wohl zu Recht als "Zeichen der Macht 

Bekannte Türme

Einige bekannte Beispiele sind der Berliner Funkturm, ein 146,7 Meter hoher Stahlfachwerkturm, der Berliner Fernsehturm, das höchste Bauwerk Deutschlands, der Europaturm in Frankfurt am Main, und der Stuttgarter Fernsehturm, der erste Stahlbeton-Fernsehturm dieser Art weltweit. International von Bedeutung sind auch der Eiffelturm in Paris, der Gerbrandytoren in den Niederlanden, der Schiefe Turm von Pisa und der kanadische CN Tower.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Turm