Isigami Türme II


Ein Turm ist ein begehbares Bauwerk, dessen Höhe ein Mehrfaches seines Durchmessers bzw. seiner Stärke beträgt. Er kann für sich stehen (echter Turm z. B. Rundturm), oder Teil eines größeren Gebäudes sein (z. B. Kirchturm, Minarett). Türme können aus Holz, Metall, Stein, Stahl oder Beton errichtet sein.



Im Unterschied zu einem Mast, der oft als Fachwerkkonstruktion ausgeführt wird, wird insbesondere in der Funktechnik unter einem Turm eine begehbare, nicht mit Pardunen verankerte Kragarmkonstruktion verstanden. Turmkonstruktionen für funktechnische Zwecke, die gegen Erde isoliert sind, werden als selbststrahlender Sendemast bezeichnet. Allerdings wird die Trennung in der Praxis nicht immer eingehalten, da es Mischkonstruktionen, sogenannte Hybridtürme, gibt. Die DIN V 4131:2008-09 „Antennentragwerke aus Stahl“ definiert im Abschnitt 3.3 den Turm als freistehende, Kragarm tragende Konstruktion.

Türme sind lotrechte Konstruktionen. Oft verjüngen sie sich aus statischen Gründen zur Spitze hin. Daneben gibt es aber auch schiefe Turmkonstruktionen, die entweder durch ungleichmäßige Bodenabsenkung entstanden sind, oder auch absichtlich mit einem Neigungswinkel gegen die Vertikale gebaut wurden.

Textquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Turm